Wiederkehr einer musikalischen Legende:

The  Worried Skiffle Gamblers

Skifflemusik mit Banjo, Waschbrett und Teabass

Die Musik der 60er Jahre war gekennzeichnet von Schlager, Beat , Jazz und Folk. 1964 gab es die ersten musikalischen Versuche in Mittelhessen. Harte Zeit des Umbruchs. Die ersten Versuche im Duo mit Akkordeon und Banjo zeigten deutlich den Zwiespalt: Hier Volksmusik und da der Jazz. Auf der Minneburg, einem längst abgerissenen Kleinod in Wetzlar, übernahm Kurt Reichmann die Regie. Er ist heute der renommierteste Instrumentenbauer von Drehleiern in Deutschland. Er organisierte am 27. Juni 1964 die „1. Skiffle and Folk Party“. Mit dabei die “Worried Skiffle Gamblers”. Auch hier noch ein Hinweis auf die Unentschiedenheit der Szene, sich zwischen Volksmusik und Jazz zu entscheiden: Ein Gitarrenbanjo wurde gespielt. Dies ist ein Zwitter aus Gitarre und Banjo, der allerdings alsbald wieder in der Versenkung verschwand. Die Besetzung bestand des weiteren aus den damals typischen Instrumenten: Waschbrett, selbstgebauter Teekistenbass und Gitarre. Noch im gleichen Monat ging es mit der Gruppe in die Stadthalle von Grünberg zu einem Bandwettbewerb auf Landesebene. Aber irgendwie wollte der Durchbruch nicht gelingen. Am 4. Juni 1965 wurde in Wetzlar ein Jazzkeller eingerichtet. Im Keller des Domgemeindehauses wurden Wände durchbrochen und einfachste Sitzgelegenheiten geschaffen. Der Eintritt betrug 49 Pfennige. Ihre Blues – und Gospellieder kamen an: Auftritte im Westernclub Wetzlar, im Domizil Giessen, selbst in den hohen Westerwald verschlug es die Musiker. Die Krönung: am 31. März 1967 nominierte die aus Journalisten bestehende Jury in Hamburg dieWorried Skiffle Gamblers zum „Deutschen Skiffle Meister“. Welch ein Sieg in der Jazz- und Skifflehochburg Hamburg! Als das Jahr 1967 zu Ende ging, fiel auch die Gruppe auseinander. Nach 53 Jahren wieder "on Tour" ...

 

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